Pordenoneser Köstlichkeiten in Wien

Der Name Grave leitet sich vom kies- und steinhaltigen Boden ab.
Der Name Grave leitet sich vom kies- und steinhaltigen Boden ab.

Leben wie Gott in Italien - Die Provinz Pordenone im norditalienischen Friaul ist in vielerlei Hinsicht ein glückliches Land. Es reicht von den Friauler Dolomiten, die zu den erstaunlichsten, beeindruckendsten Felsformationen der Alpen zählen, bis an die Strände der Adria. Die malerische, alte Stadt Pordenone lockt mit kulinarischen Verführungen, mit einladenden Geschäften und dem Wein der Bauern aus dem Pordenoneser Umland.

Der Name Pordenone kommt aus dem Lateinischen. Die Römer nannten die Stadt Portus Naonis, die Venetianer Pordenon. Heute beherbergt sie etwas über 50.000 Menschen, die in der Landwirtschaft, dem Tourismus und vor allem dem aktiven norditalienischen Gewerbe und der Industrie (Zanussi) Arbeit finden.

Die Stadt liegt am Fluss Noncello und bietet einen großartigen Blick auf den Berg Piancavallo. Nach Aviano, dem Tor zu den Dolomiten, sind es nur 15 Kilometer. Venedig, die Traumstadt der Adria, liegt 80 km südwestlich.

1278 kam Pordenone unter die Verwaltung der Habsburger, die ihr viele Privilegien zuerkannten. 1508 fiel sie an Venedig. Bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts war die Baumwollspinnerei der wichtigste Erwerbszweig und das Textilgewerbe prägend für das Gebiet. Nach dem Krieg entstanden hier Industrien, insbesondere die Herstellung von Haushaltsgeräten.

Pordenone ist ein bedeutendes Kulturzentrum: Hier findet das wichtigste Stummfilm-Festival der Welt statt und das Literaturfestival pordenonelegge.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind zahlreich: Die historische Altstadt Antica Contrada Maggiore am Corso Vittorio Emanuele II, der Dom San Marco, die Palazzi Ricchieri, Comunale, Gregoris, Capitani und Montreale-Mantica sowie die sakralen Monumente, insbesondere die Chiesa della Santissima Trinità aus dem 16. Jht.

 

Die Friauler Dolomiten

Diese beeindruckende Gebirgsformation ist eine Herausforderung für geübte, trainierte Bergsteiger. Die Berge sind Teil der südlichen Karnischen Alpen und ein Herzstück der Dolomiten. Die Vielfalt der Landschaft und insbesondere der Felsformationen hält jedem Vergleich mit viel bekannteren Gegenden der Dolomiten stand.

Das Gebiet ist UNESCO-Weltkulturerbe und touristisch weitgehend unberührt. Ein Großteil des Gebietes gehört zum gleichnamigen, 37.000 Hektar großen Naturpark Friauler Dolomiten (1996 gegründet).

 

Der Weinbau

Das DOC-Weinbaugebiet Friuli-Grave gehört zur Region Friaul. Den DOC-Status erhielten die Winzer bereits 1985. Mit über 6000 Hektar Rebfläche (zum Vergleich: Steiermark 4200 ha) ist Friuli Grave das größte DOC-Gebiet im Friaul. Der Name leitet sich vom dominierenden kies- und steinhaltigen Boden ab, der die Schwemmlandkegel in den Flusstälern von Judrio, Livenza, Meduna, Natisone, Tagliamento und Torre ab. Die Steine speichern während des Tages die Sonnenwärme und geben sie in der Nacht wieder an die Umgebung ab.

Die typischen Rebsorten sind Sauvignon Blanc, Chardonnay,Pinot Bianco, Pinot Grigio und Tocai Friulano. Bei den Rotweinen sind Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Nero und Refosco dal peduncolo rosso vorherrschend.


Weiterführende Links

Pordenone With Love

Consorzio DOC Friuli Grave

Friauler Dolomiten


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